FAQ - Häufig gestellte Fragen

Allgemein

1. Gelten für mich die Übergangsbestimmungen?

Die Übergangsbestimmungen gelten für alle Studierenden, welche den Bachelorstudiengang, den Masterstudiengang oder die Nebenfachstudienprogramme an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich vor Beginn des HS 2013 begonnen, aber nicht abgeschlossen haben und nicht endgültig abgewiesen wurden (vgl. § 47 Abs. 1 RVO,
http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/Rahmenverordnung.pdf)
und die Übergangsregelungen Ziff. 1 Abs. 3, http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/4.1.2_Uebergangsregelungen.pdf).

2. Kann ich mein Studium noch nach der alten Studienordnung abschliessen?

Mit Beginn des HS 2013 gilt die neue Studienordnung. Studierende, welche ihr Studium noch unter der alten Studienordnung aufgenommen haben, wechseln in den entsprechenden Studiengang bzw. das entsprechende Studienprogramm nach neuer Ordnung. Für diese Studierenden gelten die Übergangsregelungen (vgl. § 47 Abs. 1 RVO, http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/Rahmenverordnung.pdf und die Übergangsregelungen Ziff. 1 Abs. 3, http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/4.1.2_Uebergangsregelungen.pdf).

Bachelor of Law

3. Wie viele unter der alten Studienordnung (B Law 2006) geschriebene schriftliche Arbeiten können im B Law 2013 maximal angerechnet werden?

Die Anzahl ECTS Credits, die mittels schriftlicher Arbeiten für den Abschluss erworben werden kann, darf 27 ECTS Credits nicht überschreiten. Es dürfen maximal fünf Fallbearbeitungen (und zwei Bachelorarbeiten) oder maximal drei Bachelorarbeiten (und drei Fallbearbeitungen) absolviert werden. Unabhängig davon können sich Studierende fakultätsfremde Module im Umfang von sechs ECTS Credits anrechnen lassen. Die Themen der schriftlichen Arbeiten sind frei wählbar; die Studierenden sind nicht verpflichtet, eine privatrechtliche und eine öffentlichrechtliche Arbeit zu schreiben.

4. Ich habe bereits eine Bachelorarbeit verfasst. Muss ich eine zweite Bachelorarbeit verfassen oder bin ich ab dem HS 2013 frei zu entscheiden, ob ich noch eine verfassen möchte?

Für die restlichen für den Studienabschluss erforderlichen ECTS Credits gilt der Grundsatz der Wahlfreiheit (http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/4.1.2_Uebergangsregelungen.pdf). Mit Ausnahme der in der Ausschlusstabelle genannten Fächer sind Sie in der Auswahl frei. Sie dürfen also noch weitere Bachelorarbeiten verfassen, müssen aber nicht. Zu beachten ist, dass die Anzahl ECTS Credits, die mittels schriftlicher Arbeiten für den Abschluss erworben werden kann, 27 ECTS Credits nicht überschreiten darf. Es dürfen maximal fünf Fallbearbeitungen (und zwei Bachelorarbeiten) oder maximal drei Bachelorarbeiten (und drei Fallbearbeitungen) absolviert werden. Unabhängig davon können sich Studierende ein weiteres fakultätsfremdes Modul im Umfang von sechs ECTS Credits anrechnen lassen. Die Themen sind frei wählbar; die Studierenden sind nicht verpflichtet, eine privatrechtliche und eine öffentlichrechtliche Arbeit zu schreiben.

5. Ich habe das Modul Privatrecht III nach alter Ordnung nicht absolviert. Wie kann ich mir den Stoff zum Obligationenrecht Allgemeiner Teil unter der neuen Ordnung aneignen?

Gemäss Ziff. 2.4 der Übergangsregelungen dürfen Studierende, die das Modul Privatrecht II im B Law 2006 absolviert haben, das Modul Privatrecht I des B Law 2013, das neu auch das Obligationenrecht Allgemeiner Teil enthält, nicht wählen. (vgl. Ziff. 2.4 Übergangsregelungen, (http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/4.1.2_Uebergangsregelungen.pdf). Um sich den Stoff des Obligationenrechts Allgemeiner Teil trotzdem anzueignen, besteht ab HS 2013 für die betroffenen Studierenden die Möglichkeit, die Lehrveranstaltungen und Übungen zum Obligationenrecht Allgemeiner Teil (Bestandteil des Moduls Privatrecht I nach neuer Ordnung) zu besuchen und eine Ergänzungsprüfung in Obligationenrecht Allgemeiner Teil im Umfang von 9 ECTS Credits abzulegen. Die Ergänzungsprüfung Obligationenrecht Allgemeiner Teil wird wie eine Prüfung der Aufbaustufe behandelt. Das bedeutet:
- Die Prüfung kann zweimal wiederholt werden,
- Fehlversuche zählen zu den insgesamt zulässigen Fehlversuche der Aufbaustufe. In der Aufbaustufe des Bachelorstudiengangs sind insg. max. sechs Fehlversuche gestattet.

6. Muss ich die Pflichtmodule des B Law 2013 absolvieren?

Nein. Grundsätzlich besteht unter Berücksichtigung der Ausschlusstabelle gemäss Ziff. 2.4 Übergangsregelungen (http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/4.1.2_Uebergangsregelungen.pdf) Wahlfreiheit bezüglich der restlichen für den Studienabschluss erforderlichen ECTS Credits. Konkret bedeutet dies, dass Sie die Pflichtmodule nicht belegen müssen. Bedenken Sie aber, dass die Pflichtmodule die Kernfächer des juristischen Studiums umfassen und deshalb in der Regel für die eigene weitere berufliche Laufbahn von Bedeutung sind. Überlegen Sie es sich deshalb gut, bevor Sie Pflichtmodule weglassen. Ausserdem bauen einige weiterführende Module auf dem Stoff von Bachelorpflichtmodulen auf, so dass Sie das weiterführende Modul schwer verstehen können, wenn Ihnen die Inhalte eines vorangegangenen Moduls fehlen.

7. Werden die bis FS 2013 verbrauchten Fehlversuche im HS 2013 gelöscht oder werden sie lediglich nicht berücksichtigt? Erscheinen sie auf dem Leistungsausweis (Transcript of Records) und auf dem Academic Record?

Die bis FS 2013 verbrauchten Fehlversuche erscheinen weiterhin auf dem Leistungsausweis im entsprechenden Semester. Beim Übertritt in den neuen Studiengang werden sie aber bei der Anzahl Fehlversuche nicht berücksichtigt. Auf dem Academic Record erscheinen grundsätzlich nur die erfolgreich absolvierten Module.

8. Wie sieht es mit der Zehnjahresfrist nach § 12 RO 2005 aus? Beginnt diese Frist im HS 2013 neu zu laufen oder ist das Datum der Absolvierung einer Prüfung massgebend?

ECTS Credits können weiterhin während zehn Jahren ab dem Semester des Erwerbs an den Bachelorabschluss angerechnet werden (vgl. § 11 Abs. 3 RVO, http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/Rahmenverordnung.pdf). Der Wechsel in den B Law 2013 im HS 2013 hat keinen Einfluss auf den Beginn dieser Frist.

9. Darf ich bereits Module der Aufbaustufe absolvieren, wenn ich beim Übergang in den B Law 2013 noch nicht alle Leistungsnachweise der Assessmentstufe bestanden habe?

Studierende, die unter die Übergangsregelungen fallen, dürfen auch Module der Aufbaustufe absolvieren, da sie unter Berücksichtigung der Ausschlusstabelle Wahlfreiheit haben (vgl. § 47 Abs. 1 Ziff. 5 RVO, http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/Rahmenverordnung.pdf). § 15 RVO http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/Rahmenverordnung.pdf gilt in diesem Fall nicht.

10. Ich habe im B Law 2006 die Wahlpflichtmodule Europarecht (Institutionen) I und Völkerrecht I erfolgreich abgelegt. Darf ich nach dem Wechsel in den B Law 2013 das Pflichtmodul Transnationales Recht absolvieren?

Ja, Sie dürfen dieses Modul absolvieren. Dies gilt sogar, wenn Sie zudem bereits das Modul Internationales Privatrecht I erfolgreich abgelegt haben. Welche Module im neuen Studiengang nicht mehr buchbar sind, wenn Sie gleiche bzw. ähnliche Module im B Law 2006 absolviert haben, finden Sie in der Ausschlusstabelle unter Ziff. 2.4 Übergangsregelungen (http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/4.1.2_Uebergangsregelungen.pdf).

11. Kann ich nach dem Übertritt vom B Law 2006 in den B Law 2013 fakultäre Wahlmodule auch ausserhalb des Wahlpools von 6 ECTS Credits für den Abschluss des B Law 2013 verwerten?

Im Rahmen Ihrer Wahlfreiheit können Sie fakultäre Wahlmodule (z.B. Juristische Arbeitstechnik, Kriminaltechnische Arbeitsmethoden) für den Abschluss des B Law 2013 auch ausserhalb des Wahlpools von 6 ECTS Credits verwerten. Die fakultären Wahlmodule bilden (wie die neuen Wahlpflicht- und Pflichtmodule) Teil des regulären Modulangebots des B Law 2013, aus dem die übertretenden Bachelorstudierenden (unter Beachtung der Ausschlusstabelle, vgl. Ziff. 2.4 der Übergangsregelungen, http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/4.1.2_Uebergangsregelungen.pdf) frei wählen können, um die restlichen für ihren Bachelorabschluss erforderlichen ECTS Credits zu erwerben (vgl. § 47 Abs. 1 Ziff. 5 RVO, http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/Rahmenverordnung.pdf).

12. Wird es weiterhin möglich sein, das Studium im Herbstsemester abzuschliessen oder ist der Abschluss nur noch im Frühjahrssemester möglich?

Der Antrag auf Bachelorabschluss kann sowohl im Frühjahrs- als auch im Herbstsemester eingereicht werden.

13. Welche Leistungsnachweise können im Herbstsemester erbracht werden?

Folgende Leistungsnachweise können jeweils im Herbstsemester erbracht werden: schriftliche Hausarbeiten, ausserfakultäre und fakultäre Wahlmodule, Leistungsnachweise der Assessmentstufe.

14. Ich bin im HS 2013 in den B Law 2013 übergetreten und habe somit Wahlfreiheit bezüglich der restlichen für den Abschluss erforderlichen ECTS Credits. Welche Wiederholungsregeln gelten für mich?

Die Modulprüfungen der Assessmentstufe (Einführung in die Rechtswissenschaft, Privatrecht I, Strafrecht I, Öffentliches Recht I, Rechtsgeschichte) können gemäss § 31 Abs. und 2 RVO einmal wiederholt werden. Die Fallbearbeitung der Assessmentstufe (Leistungsnachweis des Moduls Juristische Arbeitstechnik und Methodenlehre) kann beliebig oft wiederholt werden. Nicht erfolgreich erbrachte Leistungsnachweise der Aufbaustufe können zweimal wiederholt werden. Nicht bestandene Wahlpflicht- bzw. Wahlmodule können durch andere Module des gleichen Wahlpflichtpools bzw. andere Wahlmodule ersetzt werden (§ 32 Abs. 3 und 5 RVO)
Studierende, die unter die Übergangsbestimmungen fallen, haben Wahlfreiheit und sind nicht gezwungen, die Pflichtmodule des B Law 2013 zu absolvieren. Somit können sie nach einmaligem Absolvieren eines Pflichtmoduls der Assessmentstufe bzw. einmaligem oder zweimaligem Absolvieren eines Pflichtmoduls der Aufbaustufe auf eine erneute Wiederholung dieses Moduls verzichten und stattdessen ein anderes Modul wählen. Folgendes ist zu beachten:
- Das zweimalige Nichtbestehen eines der folgenden Assessmentmodule Einführung in die Rechtswissenschaft, Privatrecht I, Öffentliches Recht I, Strafrecht I oder Rechtsgeschichte führt auch bei Übergangsstudierenden, die sich in der Aufbaustufe befinden, zur endgültigen Abweisung.
- Das dreimalige Nichtbestehen eines Pflichtmoduls der Aufbaustufe bzw. die Überschreitung der zulässigen Anzahl von insgesamt maximal sechs Fehlversuchen in der Aufbaustufe führt auch bei Übergangsstudierenden zur endgültigen Abweisung.

15. Wenn ich im B Law 2013 das Wahlpflichtmodul „Arbeitsrecht und Versicherungsrecht“ absolviere, darf ich auch noch das Modul „Arbeitsrecht und Kindes- und Erwachsenenschutz“ absolvieren?

Nein, das ist nicht möglich. Wenn Sie ein Wahlpflichtmodul erfolgreich absolviert haben, dürfen Sie alle Wahlpflichtmodule, die Lehrveranstaltungen enthalten, die bereits in diesem Modul vorkommen, nicht mehr buchen (vgl. Ziff. 2.2 Abs. 3 StudO B Law 2013, http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/4.2.1_StudO_BLaw.pdf).

16. Wenn ich nach dem Übertritt in den B Law 2013 mehr als 180 ECTS Credits erworben habe und den Bachelorabschluss beantrage, wie werden diese ECTS Credits angerechnet?

Falls Sie den Bachelorstudiengang vor dem Herbstsemester (HS) 2013 begonnen haben, gilt für Sie folgende Regelung hinsichtlich Anrechnung von Modulen an den Studienabschluss:

Bereits vor dem HS 2013 erfolgreich erbrachte Leistungsnachweise werden nach Massgabe der nach alter Ordnung erworbenen Anzahl ECTS Credits angerechnet. Sind überzählige Wahlpflichtmodule erworben worden, so zählen nur jene, die gemäss Studienordnung Bachelor of Law vom 8. Februar 2006 erforderlich sind. Massgebend ist in diesem Fall die Reihenfolge des Erwerbs der Leistungsnachweise; bei im selben Semester erworbenen Leistungsnachweisen zählt jener mit der besseren Note. Studierende können wählen, ob sie sich überzählige Wahlpflichtmodule und Wahlmodule an den Bachelorabschluss anrechnen lassen möchten.

Ab HS 2013 besteht auf Bachelorstufe Wahlfreiheit bezüglich der restlichen für den Studienabschluss erforderlichen Module (§ 47 Ziff. 5 Rahmenverordnung über den Bachelor- und Masterstudiengang sowie die Nebenfachstudienprogramme der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich (RVO)). Studierende können also wählen, welche Module sie im neuen Studiengang absolvieren. Bei der Anrechnung an den Abschluss ist für Pflicht- und Wahlpflichtmodule des neuen Studiengangs jedoch die Reihenfolge des Erwerbs gemäss § 41 RVO massgebend. Können nicht alle Module berücksichtigt werden, werden bei Modulen des Abschlusssemesters die von den Studierenden bezeichneten Module an den Studienabschluss angerechnet. Wahlmodule können aus dem gesamten Bachelorangebot der Universität Zürich gewählt werden. Bei Wahlmodulen entscheiden die Studierenden unabhängig von der chronologischen Reihenfolge des Erwerbs, welche Wahlmodule an den Studienabschluss angerechnet werden.

17. Darf ich erfolgreich absolvierte Module aus dem B Law 2006 im Rahmen des B Law 2013 nochmals absolvieren?

Nein, im Studiengang nach alter Ordnung (B Law 2006) erfolgreich absolvierte Module können im Studiengang nach neuer Ordnung (B Law 2013) nicht nochmals absolviert werden. Die unzulässigen Modulkombinationen sind unter Ziff. 2.4 der Übergangsregelungen aufgelistet (vgl. http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/4.1.2_Uebergangsregelungen.pdf). Diese Ausschlusstabelle ist bezogen auf Modulkombinationen aus dem B Law 2006 und dem B Law 2013 abschliessend.

18. Was geschieht beim Übertritt in den B Law 2013 mit den bereits erlangten Fehlversuchen und absolvierten Wiederholungen?

Sowohl die verbrauchten Fehlversuche als auch die Anzahl zu einem bestimmten Modul absolvierten Wiederholungsprüfungen werden nach dem Übertritt in den B Law 2013 nicht mehr berücksichtigt. Dies gilt selbstverständlich nur für Studierende, welche bis zum Ende des FS 2013 nicht endgültig abgewiesen worden sind (vgl. § 47 RVO 2013 http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/Rahmenverordnung.pdf).

Master of Law

19. Darf ich Module, die im M Law 2009 noch nicht im Wahlpflichtpool Grundlagen enthalten, jedoch im M Law 2013 dem Wahlpflichtpool Grundlagen zugeordnet sind, nach dem Wechsel in den M Law 2013 im Wahlpflichtpool Grundlagen verwerten?

Ja, das ist möglich. Es ist aber zu beachten, dass jeweils Module in einem bestimmten Umfang aus dem Wahlpflichtpool Grundlagen zu wählen sind bzw. in diesem Pool verwertet werden können (6–12 ECTS Credits je nach Schwerpunkt). Achtung: Das gilt nicht für Module des B Law 2006, die ab HS 2013 im Wahlpflichtpool Grundlagen des M Law 2013 angeboten werden, da Bachelormodule grundsätzlich nicht für den Masterabschluss verwertet werden können.

20. Kann ich ECTS Credits, die ich im B Law 2006 mit Modulen erworben habe, die neu nur noch im M Law angeboten werden, für den Masterabschluss verwerten?

Nein, Bachelormodule können grundsätzlich nicht für den Masterabschluss verwertet werden.