Asien-Orient-Institut

Wie sieht ein ideales Kulturförderungsgesetz aus?

Ein Erfahrungsaustausch zwischen Lehre und Praxis

 

Kooperationen

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem

Zentrum Kunst und Recht (ZKR) durchgeführt.

Beschreibung    

Der Bund und viele Kantone haben in den letzten 20 Jahren ihre Gesetzgebung im Bereich Kulturförderung grundlegend überarbeitet. Die vorliegende Veranstaltung zieht eine kleine Bilanz und will Anstösse für die künftige Entwicklung vermitteln. Die Trias «Gesetz, Kultur und Ideal» sind wunderbare Objekte für die Lehre, um Grundsatzfragen zu erörtern – in der Praxis sind die Begriffe oft eine contradictio in adjecto, die unter einen Hut gebracht werden sollen.

  • Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen gelegt, wie im Bereich der Kulturpolitik mit der begrifflichen Unterscheidung von Kunst und Kultur umzugehen ist.
  • Im zweiten Teil liegt der Fokus auf den Essentialia eines Kulturförderungsgesetzes. Ein zentrales Thema ist dabei die Staatsnähe bzw. Staatsferne der Kultur.
  • Im dritten Teil liegt der Fokus auf ausgewählten Fragen bei Gesetzgebungsverfahren in Sachen Kulturförderung und Kulturerbe aus Sicht der Praxis.

In Diskussionen führt die Trias «Gesetz, Kultur und Ideal» mitunter an die Grenzen des Verstehens und des Verständnisses, da sie – oft unbewusst - zwischen Ideen, Ideologien und Glaubenssätzen oszilliert.

Datum

Donnerstag, 5. September 2019 (17:00 - 18:30 Uhr)

Adresse

Rämistrasse 59, 8001 Zürich, Schweiz (Asien-Orient-Institut)

Raum

2. Stock, RAA-G-01 (Aula)

Programm

Programm (PDF, 210 KB)

Unterlagen

Christoph B. Graber (PDF, 30 KB)

Felix Uhlmann (PDF, 452 KB)

 

Die Teilnahme ist kostenlos; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.