Bestandsbeschreibung

Die Alte Juristische Bibliothek ist ein Spezialsammlung der Bibliothek des Rechtswissenschaftlichen Instituts sowie des Zentrums für rechtsgeschichtliche Forschung. Begründet von Karl Siegfried Bader (1905-1998), langjähriger Ordinarius für schweizerische und deutsche Rechtsgeschichte sowie kriminalrechtliche Fächer an der UZH, besteht sie in ihrem ursprünglichen Kern aus einer Bündner Adelsbibliothek. Ihre Bestände reichen von der Zeit des gelehrten mittelalterlichen Rechts bis zum frühen 20. Jahrhundert und umfassen ein breites Spektrum von Quellen zur Geschichte von Recht und Rechtswissen. Die Druckwerke der Bibliothek sind über das NEBIS erschlossen. Benutzerinnen und Benutzern der Bibliothek steht ein Buchscanner zur Verfügung, der auch Digitalisierungen möglich macht.

Rechtsquellen und Literatur

Das Herzstück der Alten Juristischen Bibliothek bildet eine umfangreiche und in dieser Art in der Schweiz wohl einzigartige Sammlung von Rechtsquellen und juristischer Literatur aus der Zeit vom 15. bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert. Neben einer fast vollständigen Sammlung kantonaler und eidgenössischer Gesetzestexte umfasst die Alte Juristische Bibliothek eine breite Vielfalt von Werken des mittelalterlichen gelehrten Rechts, des frühneuzeitlichen juristischen Humanismus, des ius publicum und des mitteleuropäischen Vernunftrechts der Aufklärungszeit. Mit der Sammlung Riklin/Senn bewahrt die Alte Juristische Bibliothek darüber hinaus einen grossen Bestand von Quellen zum politischen Denken und zur juristischen Zeitgeschichte des ausgehenden 19. und des frühen 20. Jahrhunderts.

Sammlung von Vorlesungsnachschriften

Zu den Beständen der Alten Juristischen Bibliothek gehört eine umfangreiche Sammlung von Vorlesungsnachschriften des 19. und 20. Jahrhunderts. Diese Materialien sind Benutzerinnen und Benutzern der Bibliothek zugänglich, nähere Informationen enthält diese Übersicht.

Vorlesungsmitschrifen (XLS, 163 KB)

Sammlung von Mikrofilmen

Die Alte Juristische Bibliothek bewahrt eine Vielzahl von Mikrofilmen von Manuskripten insbesondere des mittelalterlichen gelehrten Rechts. Der allgemein zugängliche Teil der Bestände ist in untenstehender Übersicht aufgelistet. Benutzerinnen und Benutzern stehen zwei Mikrofilmscanner zur Verfügung, die auch die digitale Verarbeitung von Mikrofilmen möglich machen.

Bestand Mikrofilme Peter Weimar (PDF, 363 KB)