Marc  Jean-Richard

Marc Jean-Richard, PD Dr.

Privatdozent

marc.jean-richard@rwi.uzh.ch

Personalien:

Familienname:    Jean-Richard-dit-Bressel

Vornamen:          Marc Théodore

Bürgerorte:         La Sagne NE und Zürich ZH

Wohnort:             Zürich

Ausbildung:                

MPRE Multistate Professional Responsibility Exam, NCBE National Conference of Bar Examiners, New York 2014

Habilitation, Venia legendi im Straf- u. Strafprozessrecht, Universität Zürich, 2013

Börsenhändlerpatent, Schweizer Börse, 2003

LL.M. Internationales Wirtschaftsrecht, Universität Zürich, 2002 (mit Preisverleihung)

Doktorat Rechtswissenschaft (Urheberrecht), Universität Zürich, 2001 (summa cum laude)

Rechtsanwalts-Patent, Obergericht Zürich, 1995

Lizentiat Rechtswissenschaft, Universität Zürich, 1992

Eidgenössische Matura Typus B, 1986

Berufstätigkeit:

Staatsanwalt im Kanton Zürich seit 2005, seit 2008 als Leiter der Abteilung A der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich, Wirtschaftsdelikte; 1996-2004 Bezirksanwalt in Dielsdorf und Zürich (gleiche Funktion, andere Bezeichnung)

Lehrbeauftragter der Universität Zürich für Strafrecht und Strafprozessrecht seit 2006 (Vorlesungen AT I, BT I, Wirtschaftsstrafrecht, Nebenstrafrecht, Übungen Strafrecht II)

regelmässige Lehr- und Vortragstätigkeit bei div. Veranstaltern seit 2006 (u.a. Universität Luzern, Hochschule Luzern Wirtschaft, Universität St. Gallen, Europainstitut an der Universität Zürich, Schweizerische Expertenvereinigung zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität)

Publikationen (Auswahl):

Der Zaum am Schwanz des Pferdes - Methodik des subjektiven Tatbestands, in: Festschrift für Andreas Donatsch, Zürich 2017, 83-104

Strafrecht in a nutshell, Zürich/St. Gallen 2015

Les soupçons, un critère suspect? in: Festschrift für Martin Killias, Bern 2013, 1043-1054

Das Desorganisationsdelikt, Art. 102 Abs. 2 StGB im internationalen Kontext, Habil. Zürich 2013

Unheimliche Heimlichkeit in der geheimen Überwachung, plädoyer 2/2013, 35-41

Mitautor von Trechsel et. al. bzw. Trechsel/Pieth (Hrsg.), Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 1. und 2. Aufl., Zürich/St. Gallen 2008 bzw. 2013 (Legalitätsprinzip, Strafbarkeit, Einziehung, Verantwortlichkeit des Unternehmens, Börsenstrafrecht, Bestechung)

„Am Köder vorbei in die Falle” (Arglist, Opfermitverantwortung und „Köderprinzip” bei Serienbetrügen), in: Liber amicorum Andreas Donatsch, Zürich 2012, 75-100

Wirtschaftskrise – Strafrechtsboom? ZStrR 2011, 144-163

Misswirtschaft durch Konkursverschleppung bei „Wegwerfgesellschaften”, in Ackermann/Wohlers (Hrsg.), Konkurs und Strafrecht, Zürich 2011, 59-93

Kommentierung von Art. 269-279, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 1. und 2. Aufl., Basel 2011 und 2014

Schutz des fremden Fiskus durch die schweizerische Strafgerichtsbarkeit? forumpoenale 2010, 243-249

Waffe im Kampf gegen „Wegwerfgesellschaften”, plädoyer 6/2009, 29-31

Eigenmacht und Ohnmacht des ungetreuen Bankdirektors, recht 2008, 237-249

Wahrheitsfindung bei Wirtschaftskatastrophen – Strafprozesse für die Geschichtsforschung? ZStrR 2008, 115-143

Informationsgefälle und Waffengleichheit (bei der Verfolgung von Wirtschaftsdelikten), in: Ackermann/Wohlers (Hrsg.), Umfangreiche Wirtschaftsstrafverfahren,  Zürich 2008, 139-175

Die Mailbox – Ziel oder Weg? (Beschlagnahme und Überwachung im Strafverfahren), ZStrR 2007, 157-179

Der Aktionär als Insider am Tatort Börse, Zürich 2003 (Diplomarbeit LL.M.)

Ist ein Millionendiebstahl ein Bagatelldelikt? (Fragen zur Überwachung des Fernmeldeverkehrs), ZStrR 2001, 40-70

Ewiges Urheberrecht oder Urhebernachfolgevergütung (domaine public payant)? Diss. Zürich 2000, Baden-Baden 2000

Handelsinszenierungen zur Kursmanipulation am Kapitalmarkt, SZW 1995, 259-269