Seminar im Herbstsemester 2020

Seminar zum wissenschaftlichen Schreiben in der Rechtsgeschichte und im römischen Recht

Bild: Pompeji, privat
Bild: Pompeji, privat

Prof. Dr. José Luis Alonso

Prof. Dr. Ulrike Babusiaux (organisierender Lehrstuhl)

Prof. Dr. Wolfgang Ernst

Prof. Dr. Elisabette Fiocchi

Prof. Dr. Johannes Liebrecht

Prof. Dr. Andreas Thier

bieten gemeinsam im Rahmen des Rechtshistorikertags 2020 "Forum der Jungen" für Zürcher Studierende das Seminar zum wissenschaftlichen Schreiben an.

Inhalt:

Schreiben gehört zu den Kernkompetenzen des Juristen, sei es in der Praxis, sei es in der Wissenschaft. Ein wichtiges Genre bildet die Rezension, das heisst die Wiedergabe und kritische Reflektion eines fremden Gedankengangs. Sie ist nicht nur Teil der Wissenschaftskultur, in der nicht nur Qualifikationsarbeiten, sondern zunehmend auch Aufsätze eines ausführlichen peer-review unterzogen werden, sondern gehört auch zum Rüstzeug von praktisch arbeitenden JuristInnen, die auf die Verarbeitung fremder Meinungen angewiesen sind.

Im HS 2020 bietet sich für 25 Studierende und Doktorierende der Rechtswissenschaftlichen Fakultät die seltene Möglichkeit, ihre Rezensionsfähigkeiten im Rahmen eines echten Kongress-Settings zu erproben und anzuwenden.

Hintergrund ist, dass die rechtshistorischen Lehrstühle der Rechtswissenschaftlichen Fakultät (Prof. Alonso, Babusiaux, Ernst, Fiocchi, Liebrecht, Thier) den sog. Rechtshistorikertag ausrichten. Im Rahmen dieser Konferenz findet am Montag, 7. September, auch das «Forum der Jungen» statt. An diesem Forum präsentieren HabilitandInnen ihre Projekte und diskutieren mit etablierten WissenschaftlerInnen über Inhalte und Methoden.

Den TeilnehmerInnen des Seminars wird das Vorrecht gewährt, an der internationalen Konferenz teilzunehmen und sich im Rahmen des Forums auch mit den NachwuchswissenschaftlerInnen über ihre Projekte, ihren Werdegang und ihre Ziele zu unterhalten. Gleichzeitig erhalten sie Gelegenheit, über einen Beitrag zum Forum ein Rezensionsessay zu verfassen.

Um dabei die Schreibkompetenz zu schulen und die Reflexionskompetenz zu steigern, wird dieses Essays im Rahmen von 3 Sitzungen im November 2020 in Zürich besprochen und verbessert. Die Sitzungen finden statt am

Dienstag, 3. Nov. 18.00- 20.00 Uhr;

Dienstag, 10. Nov. 18.00 – 20.00 Uhr,

Dienstag, 24. Nov. 18.00 – 20.00 Uhr. 

Voraussetzungen:

Die TeilnehmerInnen müssen Bereitschaft und Interesse daran haben, selbst ein Essay im Bereich eines rechtshistorischen Fachs zu verfassen und sich in eines der Themenpalette (sie reicht von der Antike bis in die juristische Gegenwart) einzuarbeiten. Zudem müssen sie bereit sein, ihre Textproduktionen an die beteiligten Lehrstühle – die Zuständigkeit wird nach dem jeweiligen Fach definiert – einzusenden und einem kritischen Review mit Verbesserungsvorschlägen zu unterziehen. Letztlich muss das Einverständnis dazu bestehen, besonders gelungene Passagen/Formulierungen oder auch Kunstgriffe/methodische Vorgehensweise im Seminar vorzustellen und zu diskutieren.

Leistungsnachweis:

Der Leistungsnachweis wird erbracht:

  • durch die Teilnahme am Rechtshistorikertag (Montag, 7. September UND Freitag, 11. September = Exkursion)
  • durch die Teilnahme an den drei Besprechungssitzungen im November
  • durch die Einreichung (mehrfach) eines rechtshistorischen Essays (Umfang 8 Seiten, Arial 12 pt, 1 ½ Zeilenabstand, links 1/3 Rand; Verzeichnisse exklusive) erworben, das bis zu dreimal (in 3 Versionen) zur Korrektur und Verbesserung eingereicht wird.

NB: Die Teilnahme an allen anderen Vorträgen des Rechtshistorikertages ist möglich, aber nicht Voraussetzung für den Erwerb des Leistungsausweises.

Bewerbungen: Ab dem 5. März 2020 an: yvonne.kastner@rwi.uzh.ch

Haben Sie Fragen? Bitte wenden Sie sich direkt an:

Ulrike Babusiaux: ulrike.babusiaux@uzh.ch