Arbeitskreis Europäisches Strafrecht

Der Arbeitskreis Europäisches Strafrecht will den offenen Gedankenaustausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis fördern und einen Rahmen schaffen, um die Entwicklungen und Herausforderungen des Europäischen Strafrechts vorstellen und diskutieren zu können.

Thematisch beschäftigt sich der Arbeitskreis insbesondere mit den Aktivitäten des Europarats sowie der Europäischen Union bei der Schaffung eines europäischen Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts. Dieses Themenfeld soll bei jährlichen Treffen durch Berichte aus der Praxis sowie wissenschaftlichen Analysen und durch die Erörterung aktueller rechtspolitischer Herausforderungen erschlossen werden.

Der Arbeitskreis wird die Rolle der Strafrechtspflege für das Zusammenwachsen Europas reflektieren. Er will einen konstruktiven Beitrag zur Bewältigung der gemeinsamen Herausforderungen der Strafrechtspflege in Europa leisten. Getragen ist dieses Anliegen vom Bewusstsein für die großen kriminal- und sicherheitspolitischen Herausforderungen, die es unter Wahrung und Fortentwicklung der Europäischen Grundrechte du der gemeinsamen Rechtsprinzipien und im Bewusstsein der Identität der Mitgliedstaaten zu bewältigen gilt.

Initiatoren und Koordinationsausschuss:

Der Arbeitskreis wurde Ende 2015 von Martin Böse, Christoph Burchard und Frank Meyer initiiert.
Einem Koordinierungsausschuss gehören Heiko Ahlbrecht, Hans-Holger Herrnfeld, Alexandra Jour-Schröder, Susanne Kuster, Otto Lagodny, Kai Lohse, Ralf Riegel und Fritz Zeder an.

Aktuell: Webinar, 18.11.2021, 15.00–18.00 Uhr

via Zoom (Link wird noch bekannt gegeben, s.u.)

Werkstattberichte: Aktuelle Entwicklungen in der Europäischen Union und im Europarat (Moderation: Prof. Dr. Frank Meyer, Universität Zürich)

  • Die Umsetzung des EU-Aktionsplans zur Geldwäscheprävention - Stand und Perspektiven: Alexandra Jour-Schröder (EU Kommission, Brüssel)
  • EUStA - eine neue Staatsanwaltschaft etabliert sich: Dr. Sonja Heine (Delegierte Europäische Staatsanwältin, Karlsruhe)

Referate (Moderation: Prof. Dr. Christoph Burchard, Universität Frankfurt)

  • Das Zweite Zusatzprotokoll zur Budapest-Konvention mit seiner Entstehungsgeschichte: Können gesetzte Erwartungen erfüllt werden?: Andrea Candrian (Bundesamt für Justiz, Bern)
  • Die E-Evidence-Verordnung und der Schutz von Berufsgeheimnisträgern: Dr. Tanja Niedernhuber (LMU München)
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Teilnahme

Interessierte melden sich bitte per Mail beim Sekretariat von Prof. Burchard, Universität Frankfurt. Der Zoom-Link wird Ihnen rechtzeitig bekannt gegeben.

 

 

Bisherige Veranstaltungen

6. Tagung, Universität Frankfurt a.M., 18.11.2021 (online)  
5. Tagung, Universität Frankfurt a.M., 29.10.2020 (online)  
4. Tagung, EuGH u. Universität Luxemburg, 23.–24.9.2019  
3. Tagung, Universität Bonn, 14.–15.6.2018 Tagungsbericht
2. Tagung, Universität Zürich, 27.–28.4.2017 Tagungsbericht
1. Tagung, Universität Frankfurt a.M., 23.–24.6.2016 Tagungsbericht