Symposium Tod und toter Körper

Ein internationaler und interdisziplinärer Blick auf die Sektion in Zürich am 13. und 14. Januar 2010

Seit November 2008 ist das von der Volkswagen-Stiftung im Rahmen des Programms „Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften“ geförderte Projekt „Tod und toter Körper“ aktiv. Im Rahmen des dreijährigen Forschungsvorhabens wird die Veränderung des Umgangs mit dem Tod in der gegenwärtigen Gesellschaft im Allgemeinen und am Beispiel der klinischen Sektion untersucht. Das interdisziplinäre Projekt wird aus der Perspektive der Philosophie, Soziologie, Medizinethik und –geschichte sowie der Rechtswissenschaft bearbeitet. Ausgangspunkt des Projekts ist die Überlegung, dass sich der gesellschaftliche Umgang mit dem Tod und seine Bedeutung in der modernen Kultur grundlegend ändern. Neben neuen Trauerformen und der Ausbildung einer sehr breiten, populären Ratgeberliteratur ist auch ein dramatischer Wandel der Bestattungsformen (Einäscherung, Urnen, Musealisierung der Friedhöfe etc.) zu beobachten. Rückt der Tod gegenwärtig ins Zentrum der Aufmerksamkeit? Als Beispiel, wie der gesellschaftliche Umgang mit dem toten Körper und seine kulturelle Bedeutung untersucht werden können, dient die klinische Sektion. Einen vertieften interdisziplinären und internationalen Einblick in das Themenfeld „Tod und toter Körper“ bietet die Tagung am 13. und 14. Januar 2010 in Zürich, zu der wir Sie herzlich einladen. Weitere Informationen unter www.todundtoterkoerper.eu