Dissertation Pascal Kistler

Thema: "Die Erfüllung der (aktien- und börsenrechtlichen) Meldepflicht und Angebotspflicht durch Aktionärsgruppen"

Seit der Einführung der Melde- (Art. 20 f. BEHG) und Angebotspflicht (Art. 32 BEHG) im Börsen- und Effektenhandelsgesetz (BEHG) kommt der Thematik des ‚Handelns in gemeinsamer Absprache’ eine ungemein grössere Bedeutung zu. Der genaue Anwendungsbereich – insbesondere für die betroffenen Personen – bleibt aber weitgehend unklar.Seit der Einführung der Melde- (Art. 20 f. BEHG) und Angebotspflicht (Art. 32 BEHG) im Börsen- und Effektenhandelsgesetz (BEHG) kommt der Thematik des ‚Handelns in gemeinsamer Absprache’ eine ungemein grössere Bedeutung zu. Der genaue Anwendungsbereich – insbesondere für die betroffenen Personen – bleibt aber weitgehend unklar.

Die Arbeit stellt einerseits die Grundlagen der Melde- und Angebotspflicht dar und zeigt andere gruppenrechtlich relevante Bestimmungen (OR 663c und BankG) auf, andererseits wird ein Konzept zur Erfassung der ‚verbundenen Personen’ aufgezeigt. Dieses Konzept, welches eine grundsätzliche Dreiteilung der Gruppentatbestände propagiert, negiert in gewissen Punkten die gesetzlichen Voraussetzungen von Art. 15 BEHV-EBK. Die Analyse von einigen wichtigen Erscheinungsformen erfolgt unter Zuhilfenahme des Konzepts und stellt die Gruppenrelevanz von u.a. Aktionärsbindungsverträgen, Konzernen, familienrechtlichen Verbindungen und das Verhältnis ‚Verwaltungsrat/Top-Management’ eingehend dar.

Die Dissertation ist im September 2001 in der Reihe Schweizer Schriften zum Handels- und Wirtschaftsrecht [SSHW] als Band 212 erschienen.