Dissertationsprojekt von Daniel Brugger

Arbeitstitel: „Die Auslegung der Statuten der Aktiengesellschaft“

Bei der Auslegung wird grundsätzlich nach dem Auslegungsobjekt zwischen der Methode der Gesetzesinterpretation (Art. 1 ZGB) und der Methode der Vertragsinterpretation (Art. 18 OR) unterschieden. Die Statuten einer Aktiengesellschaft weisen jedoch Parallelen sowohl zu Verträgen sowie auch zu Gesetzen auf. Wie sich diese Zwischenstellung auf die Auslegungsmethode auswirkt, ist Gegenstand meiner Dissertation.

Nach einer Behandlung der verschiedenen Auslegungsmethoden wird in einem ersten Teil der Meinungstand von Rechtsprechung und Lehre zur Auslegung von Statuten von Körperschaften dargestellt. In einem zweiten Teil werden die einzelnen in der Rechtsprechung und Lehre vorgebrachten Argumente aus Sicht der Aktiengesellschaft in einem grösseren Zusammenhang verortet, kritisch gewürdigt und anschliessend ein eigener Vorschlag präsentiert.