Dissertationsprojekt von Jan Hoffmann

Arbeitstitel: "Das Wandlungskapital - Eine rechtliche und ökonomische Analyse"

Am 1. März 2012 ist die Änderung des Bankengesetzes zur Regelung der «Too big to fail»-Problematik in Kraft getreten. Mit der Revision wurde für Banken in der Rechtsform der Aktiengesellschaft neu ein sog. Wandlungskapital eingeführt. Diese neue Kapitalform stellt eine bedingte Erhöhung des Aktienkapitals mittels der Ausgabe bedingter Pflichtwandelanleihen (CoCo-Bonds) dar. Bei Eintritt eines vordefinierten Ereignisses werden die Forderungsrechte aus den bedingten Pflichtwandelanleihen in Aktien gewandelt.

Ziel des Dissertationsprojektes ist eine interdisziplinäre Untersuchung des Wandlungskapitals: Im Rahmen einer rechtlichen Betrachtung soll die Einführung des Wandlungskapitals, die Ausgabe der bedingten Pflichtwandelanleihen und die Umwandlung der Forderungsrechte in Aktien umfassend dargestellt werden. Gegenstand des ökonomischen Teils ist die Analyse der Anreize, welche verschiedene Ausgestaltungsformen des Wandlungskapitals aufweisen.