FAQ Häufig gestellte Fragen

1. Allgemein

1.1. Gelten für mich die Übergangsbestimmungen?

Die Übergangsbestimmungen galten bis HS 2019 für alle Studierenden, welche den Bachelorstudiengang, den Masterstudiengang oder die Nebenfachstudienprogramme an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich vor Beginn des HS 2012 begonnen, aber nicht abgeschlossen haben und nicht endgültig abgewiesen wurden (vgl. § 47 Abs. 1 und 2 RVO, http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/Rahmenverordnung.pdf und die Übergangsregelung Ziff. 1 Abs. 3 http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/4.1.2_Uebergangsregelungen.pdf). Seit dem HS 2018 gelten die Regelung zum Ende der Übergangsbestimmung für Studierende, welche vor dem HS 2013 mit dem Studium begonnen haben und dieses noch nicht vollständig absolviert haben. Es handelt sich bei diesen Regelungen um eine Überführung dieser Studierenden in den revidierten Studiengang (vgl. dazu https://www.ius.uzh.ch/de/studies/general/revision-2013.html.

1.2. Wie wird das Ende der Übergangsbestimmung gehandhabt?

Übergangsstudierende schliessen den Bachelor bzw. Master of Law, das Nebenfach oder das Lehrdiplom ab Herbstsemester 2018 nach Massgabe der jeweiligen revidierten Studienordnung ab (siehe: https://www.ius.uzh.ch/de/faculty/rsjur.html). Dabei können die jeweiligen Pflichtmodule und Wahlpflichtpools durch die Module erfüllt werden, die in der Tabelle zum betreffenden Studiengang aufgeführt sind (siehe: https://www.ius.uzh.ch/de/studies/general/revision-2013.html). Leistungsnachweise zu Modulen der alten Ordnung, die erfolgreich erbracht wurden, werden mit den ECTS Credits angerechnet, die dem betreffenden Modul aus der alten Ordnung entsprechen.

1.3. Kann ich mein Studium noch nach der alten Studienordnung abschliessen?

Seit dem Herbstsemester 2018 werden nur noch die revidierten Studiengänge bzw. Studienprogramme angeboten. Die Übergangsbestimmung regeln, dass alle Studierenden zu diesem Zeitpunkt in die neuen Studiengänge bzw. Studienprogramme übertreten. Die bereits erbrachten Leistungen werden dabei angerechnet (vgl. § 47 Abs. 2 RVO). Tabellen zu den Anrechnungen der Module des revidierten Studienprogramms finden Sie hier: https://www.ius.uzh.ch/de/studies/general/revision-2013.html

2. Bachelor of Law

2.1.  Wie viele unter der alten Studienordnung (B Law 2006) geschriebenen schriftliche Arbeiten können im B Law 2013 maximal angerechnet werden?

Der Wahlpflichtpool schriftliche Arbeiten wird erfüllt durch mindestsens eine Fallbearbeitung und höchstens zwei Fallbearbeitungen sowie eine Bachelorarbeit des B Law 2006. Weiter besteht die Möglichkeit, maximal zwei weitere Fallbearbeitungen oder eine weitere Bachelorarbeit im Wahlpool zu verwerten.

2.2. Muss ich die Pflichtmodule des B Law 2013 absolvieren?

Nein. Grundsätzlich können die Module des Studienprogramms des B Law 2013 durch die Module des B Law 2006 ersetzt werden. Wie die Module des B Law 2006 verwertet werden können, ist in den Tabellen zum Ende der Übergangsbestimmungen (https://www.ius.uzh.ch/de/studies/general/revision-2013.html) ersichtlich.

2.3. Werden die bis FS 2013 verbrauchten Fehlversuche im HS 2013 gelöscht oder werden sie lediglich nicht berücksichtigt? Erscheinen sie auf dem Leistungsausweis (Transcript of Records) und auf dem Academic Record?

Die bis FS 2013 verbrauchten Fehlversuche im HS 2012 erscheinen weiterhin auf dem Leistungsausweis im entsprechenden Semester. Beim Übertritt in den neuen Studiengang werden sie aber bei der Anzahl Fehlversuche nicht berücksichtigt. Auf dem Academic Record erscheinen grundsätzlich nur die erfolgreich absolvierten Module.

2.4. Wie sieht es mit der Zehnjahresfrist nach § 12 RVO 2005 aus? Beginnt diese Frist im HS 2013 neu zu laufen oder ist das Datum der Absolvierung einer Prüfung massgebend?

ECTS Credits können weiterhin während zehn Jahren ab dem Semester des Erwerbs an den Bachelorabschluss angerechnet werden (vgl. § 11 Abs. 3 RVO,http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/Rahmenverordnung.pdf. Der Wechsel in den B Law 2013 im HS 2013 hat keinen Einfluss auf den Beginn dieser Frist.

2.5. Darf ich bereits Module der Aufbaustufe absolvieren, wenn ich mein Übergang in den B Law 2013 noch nicht alle Leistungsnachweise der Assessmentstufe bestanden habe?

Studierende, die unter die Übergangsregelungen fallen, dürfen auch Module der Aufbaustufe absolvieren, da sie unter Berücksichtigung der Ausschlusstabelle Wahlfreiheit haben (vgl. § 47 Abs, 1 Ziff. 5 RVO, http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/Rahmenverordnung.pdf. ). § 15 RVO gilt in diesem Fall nicht.

2.6. Kann ich nach dem Übertritt vom B Law 2006 in den B Law 2013 fakultäre Wahlmodule auch ausserhalb des Wahlpools von 6 ECTS Credits für den Abschluss des B Law 2013 verwerten?

Nein, seit dem HS 18 muss die Tabelle zum Ende der Übergangsbestimmungen (siehe: https://www.ius.uzh.ch/de/studies/general/revision-2013.html) erfüllt werden. Diese enthält lediglich den Wahlpool im Umfang von 6 ECTS Credits, in welchem auch ausserfakultäre Module verwertet werden können.

2.7. Wird es weiterhin möglich sein, das Studium im Herbstsemester abzuschliessen oder ist der Abschluss nur noch im Frühjahressemester möglich?

Der Antrag auf Bachelorabschluss kann sowohl im Frühjahres-, als auch im Herbstsemester eingereicht werden.

2.8. Welche Leistungsnachweise können im Herbstsemester erbracht werden?

Folgende Leistungsnachweise können jeweils im Herbstsemester erbracht werden: schriftiche Hausarbeiten, ausserfakultäre und fakultäre Wahlmodule, Leistungsnachweise der Assessmentstufe.

2.9. Ich bin im HS 2013 in den B Law 2013 übergetreten und habe somit Wahlfreiheit bezüglich der restlichen für den Abschluss erforderlichen ECTS Credits. Welche Wiederholungsregeln gelten für mich?

Die Modulprüfungen der Assessmentstufe (Einführung in die Rechtswissenschaft, Privatrecht I, Strafrecht I, Öffentliches Recht I, Rechtsgeschichte) können gemäss § 31 Abs. 1 und 2 RVO einmal wiederholt werden. Die Fallbearbeitung der Assessmentstufe (Leistungsnachweise des Moduls Juristische Arbeitstechnik und Methodenlehre) kann beliebig oft wiederholt werden. Nicht erfolgreich arbrachte Leistungsnachweise der Aufbaustufe können zweimal wiederholt werden. Nicht bestandene Wahlpflicht- bzw. Wahlmodule können durch andere Module des gleichen Wahlpflichtpools bzw. andere Wahlmodule ersetzt werden (§ 32 Abs. 3 und 5 RVO). Das zweimalige Nichtbestehen eines der folgenden Assessmentmodule, Einführung in die Rechtswissenschaft, Privatrecht I, Öffentliches Recht I, Strafrecht I oder Rechtsgeschichte führt auch bei ehemaligen Übergangsstudierenden, die sich in der Aufbaustufe befinden, zur endgültigen Abweisung. Das dreimalige Nichtbestehen eines Pflichtmoduls der Aufbaustufe bzw. die Überschreitung der zulässigen Anzahl von insgesamt maximal sechs Fehlversuchen in der Aufbaustufe führt auch bei ehemaligen Übergangsstudierenden zur endgültigen Abweisung.

2.10. Wenn ich im B Law 2013 das Wahlpflichtmodul "Arbeitsrecht und Versicherungsrecht" absolviere, darf ich auch noch das Modul "Arbeitsrecht und Kindes- und Erwachsenenschutzrecht" absolvieren?

Nein, das ist nicht möglich. Wenn Sie ein Wahlpflichtmodul erfolgreich absolviert haben, dürfen Sie alle Wahlpflichtmodule, die Lehrveranstaltungen enthalten, die bereits in diesem Modul vorkommen, nicht mehr buchen ( vgl. Ziff. 2.2 Abs. 3 StudO B Law 2013 http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/4.2.1_StudO_BLaw.pdf).

2.11. Was geschieht beim Übertritt in den B Law 2013 mit den bereits erlangten Fehlversuchen und absolvierten Wiederholungen?

Sowohl die verbrauchten Fehlversuche als auch die Anzahl zu einem bestimmten Modul absolvierten Wiederholungsprüfungen werden nach dem Übertritt in den B Law 2013 nicht mehr berücksichtigt. Dies gilt selbstverständlich nur für Studierende, welche bis zum Ende des FS 2013 nicht endgültig abgewiesen worden sind (vgl. § 47 RVO 2013 http://www.ius.uzh.ch/faculty/rsjur/Rahmenverordnung.pdf).

3. Master of Law

3.1. Darf ich Module, die im M Law 2009 noch nicht im Wahlpflichtpool Grundlagen enthalten, jedoch im M Law 2013 dem Wahlpflichtpool Grundlagen zugeordnet sind, nach dem Wechsel in den M Law 2013 im Wahlpflichtpool Grundlagen verwerten?

Ja, das ist möglich. Es ist aber zu beachten, dass jeweils Module in einem bestimmten Umfang aus dem Wahlpflichtpool Grundlagen zu wählen sind bzw. in diesem Pool verwertet werden können (6-12 ECTS Credits je nach Schwerpunkt). Achtung: Das gilt nicht für Module des B Law 2006, die ab HS 2013 im Wahlpflichtpool Grundlagen des M Law 2013 angeboten werden, da Bachelormodule grundsätzlich nicht für den Masterabschluss verwertet werden können.

3.2. Kann ich ECTS Credits, die ich im B Law 2006 mit Modulen erworben habe, die neu nur noch im M Law angeboten werden, für den Masterabschluss verwerten?

Nein, Bachelormodule können grundsätzlich nicht für den Masterabschluss verwertet werden.