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Proseminar Religionsfreiheit

Die Religionsfreiheit bildet ein zentrales Grundrecht und Prinzip des schweizerischen Verfassungsstaates und anderer liberaler Rechtsordnungen. Im Proseminar erkunden wir die vielschichtige Bedeutung dieses Verfassungselements und diskutieren kritisch, welche Forderungen sich daraus ergeben. Wir studieren Gehalte, historische Entwicklungen sowie unterschiedliche Ausprägungen der Garantie in der Welt und besprechen konkrete Streitfälle anhand ausgewählter Gerichtsurteile und anderer behördlicher Stellungnahmen.

Die erste Sitzung zu Beginn des Semesters dient der inhaltlichen und methodischen Einführung sowie der Zuteilung der zu besprechenden Themen. Ein Thema wird in der Regel von zwei Studierenden bearbeitet. Während der ersten Semesterhälfte verfassen die Teilnehmenden einzeln eine schriftliche Arbeit von acht bis zehn Seiten zum jeweiligen Thema.

An drei Nachmittagen werden die verschiedenen Themen und die damit befassten Arbeiten im Plenum diskutiert. Zur Vorbereitung lesen alle Studierenden die Grundlagentexte. Die Leseliste umfasst dogmatische, historische, theoretische und rechtsvergleichende Literaturbeiträge sowie Gerichtsentscheidungen und Materialien aus der Schweiz, Europa und den USA. In Impulsreferaten fassen die für ein Thema verantwortlichen Studierenden den jeweiligen Grundlagentext zusammen und legen die wichtigsten Erwägungen ihrer schriftlichen Arbeiten dar.

Das Proseminar dient der vertieften Auseinandersetzung mit einem grundlegenden, anhaltend aktuellen und immer wieder kontroversen Element des Verfassungsrechts in der Schweiz und der übrigen Welt. Im Studium der vielschichtigen Thematik werden zugleich Methoden rechtswissenschaftlichen Arbeitens eingeübt.

 

Programm

Freitag, 26. September 2025
14:00–18:00 Uhr

Einführung und Themenverteilung

Bis Freitag, 14. November 2025
(23:59 Uhr)

Abgabe der Arbeit

 

Freitag, 28. November 2025
14:00–18:00 Uhr

Grundlagen

Freitag, 5. Dezember 2025
14:00–18:00 Uhr

Streitfälle in der Schweiz

Freitag, 12. Dezember 2025
14:00–18:00 Uhr

Streitfälle in anderen Ländern und vor europäischen Gerichten