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Podcast «Fokus: Strafrecht»

Im Podcast «Fokus: Strafrecht» diskutieren wir mit Expert:innen aus dem Recht und anderen Disziplinen über aktuelle Herausforderungen und ihre Bedeutung für das Schweizerische Strafrecht.

Die 3. Staffel zum Thema Makrokriminalität präsentieren wir in Kooperation mit der Schweizer Arbeitsgruppe für Kriminologie SAK.

Staffel 2 widmet sich Fragen rund um Klima, Umwelt und Strafrecht.Staffel 1 fokussiert aufs Thema KI, Digitalisierung und Strafrecht.

«Fokus: Strafrecht» bietet alle zwei Wochen spannende Einblicke für Profis und solche, die es werden wollen. Abonnieren Sie uns jetzt auf Ihrer Podcast-Plattform, zb.Spotify, Apple Podcasts oder Youtube, wir freuen uns.

HostsProf. Dr. Nadine Zurkinden, ausserordentliche Professorin an der Universität Zürich und Rechtsanwalt Dr. Claude Eric Bertschinger, Dozent an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW.

Produktion: Wilma Rall

Kontakt fokus.strafrecht@ius.uzh.ch

Drogenpolitik auf dem Prüfstand

Welche Drogenpolitik ist am vielversprechendsten, um gesundheitliche Schäden und soziale Folgekosten zu minimieren? Und welche Ansätze sind vereinbar mit den UN‑Drogenkonventionen (Einheitskonvention von 1961, Psychotropenkonvention von 1971 und UN‑Übereinkommen gegen den illegalen Drogenhandel von 1988)?
Darüber sprechen wir mit Juristin Vivian Stein, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Universität Zürich. Sie erklärt, wie Gesetze, Politik und Gesellschaft die Drogenpolitik prägen. Zudem skizziert sie die Vor‑ und Nachteile von repressiver Kriminalisierung, Entkriminalisierung und Legalisierung und zeigt, wie sich diese Ansätze auf Gesundheitsschutz und Bekämpfung der organisierten Kriminalität auswirken. Schliesslich beleuchtet sie, inwiefern die UN‑Drogenkonventionen den nationalen Handlungsspielraum einschränken, bzw. Freiräume eröffnen.

Anatomie der Makrokriminalität

Clara Rigoni

Wenn Verbrechen nicht gegen, sondern durch das System begangen werden.  
Zum Auftakt der 3. Staffel widmet sich Claude Eric Bertschinger im Gespräch mit Prof. Nadine Zurkinden und Clara Rigoni dem Konzept der Makrokriminalität: Von dessen Entstehung über die Bedeutung von systemischer Konformität, Kontrolle und Legitimierung, bis zu den strukturellen Bedingungen, die Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen oder organisierte Gewalt ermöglichen. Diskutiert werden auch die Herausforderungen fürs Straf- und Völkerstrafrecht, wenn Verbrechen nicht von EinzeltäterInnen begangen werden, sondern das Ergebnis sind von kollektiven Prozessen. 
Dr. iur. Clara Rigoni ist Maître Assistante an der École des sciences criminelles der Universität Lausanne und gemeinsam mit Nadine Zurkinden im Vorstand der SAK. 

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