Seminar FS 20 in Uganda

Bachelor- und Masterseminar in Kampala

 

Dozierende:

Prof. Dr. Andrea Büchler, Universität Zürich

Prof. Dr. Christian Schwarzenegger, Universität Zürich

Dr. Zahara Nampewo, Universität Makerere

Dr. Gian Ege, Universität Zürich

Vorbesprechung: Die Vorbesprechung findet am 14. Oktober 2019, von 16:15 Uhr bis 17:45 Uhr im KO2-F-152 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Anlässlich der Vorbesprechung werden alle weiteren Informationen zum Seminar und zu den Seminararbeiten (Anmeldung, geplanter Ablauf des Seminars, Themenliste und -vergabe, Abgabefristen, Umfang der Arbeiten, Sprache etc.) bekannt gegeben. Leider können vor der Vorbesprechung keine individuellen Anfragen beantwortet werden.

Daten und Veranstaltungsort: Das Seminar findet voraussichtlich vom 13. bis am 17. April 2020 in Kampala, der Hauptstadt Ugandas statt. Die Studierenden müssen spätestens am 12. April in Kampala ankommen und können frühestens am 18. April 2020 abreisen.
Den Studierenden steht es selbstverständlich frei, vor oder nach dem Seminar eine erweiterte Reise in Uganda oder den umliegenden Ländern zu organisieren.

Themen: Die Themen sollen Schnittstellen zwischen Recht (insb. Straf- und Familienrecht), Politik und Gesellschaft berühren. Voraussichtlich werden die Themen aus den Bereichen Gender, Sexualität, Fortpflanzungsmedizin, Schwangerschaftsabbrüche, häusliche Gewalt, Gesundheit und allenfalls Migrations- beziehungsweise Asylrecht stammen. Die definitive Themenliste wird im Oktober 2019 auf den Webseiten der beteiligten Lehrstühle publiziert.

Modalitäten: Die Studierenden der Universität Zürich werden Ende 2019 beziehungsweise anfangs 2020 unter der Betreuung der beteiligten Lehrstühle der Universität Zürich über die ihnen zugeteilten Themen eine akademische Arbeit verfassen (Bachelor- [6 ECTS] oder Masterarbeit [6, 12, 18, 24 oder 30 ECTS]). Die gleichen oder ähnliche Themen werden von Studierenden der Universität Makerere bearbeitet. Ziel ist es, dass ungefähr zehn Studierende beider Universitäten teilnehmen. Die Studierenden, die sich mit dem gleichen oder einem ähnlichen Thema befasst haben, werden zu einem späteren Zeitpunkt in Zweiergruppen eingeteilt. Eine Zweiergruppe besteht immer aus jeweils einem beziehungsweise einer Studierenden beider Universitäten. Dadurch soll der Austausch unter den Studierenden der beiden Universitäten gefördert werden. Jede Gruppe wird zum erforschten Thema eine gemeinsame Präsentation erstellen, wobei die behandelte Materie in (rechts-)vergleichender Sicht darzustellen ist. Die Präsentation soll zudem die Grundlage für eine interaktive Diskussion zwischen allen Seminarteilnehmenden bilden.

Ablauf des Seminars: Im März 2020 werden die Studierenden über den genauen Ablauf des Seminars informiert. Damit soll ihnen auch ermöglicht werden, mit der oder dem ihnen zugeteilten Gruppenpartner/in in Kontakt zu treten.
Zu Beginn des Seminars in Kampala wird ein Begrüssungsevent stattfinden. Danach werden die Zweiergruppen einen Tag Zeit haben, um ihre Präsentationen fertigzustellen. Anschliessend tragen die Studierenden ihre Erkenntnisse vor und leiten eine Diskussion im Plenum. Nach Abschluss der Präsentationen und Diskussionen sollen die Studierenden an weiteren Workshops und Vorlesungen der beteiligten Dozierenden und Gastreferenten teilnehmen.

Finanzierung: Wir werden versuchen, den Aufenthalt der Zürcher Studierenden in Kampala zumindest teilweise durch Drittmittelfinanzierung zu decken. Zu diesem Zeitpunkt können wir allerdings noch nichts garantieren. Alle Teilnehmenden sollten deshalb grundsätzlich in der Lage sein, die Reisekosten selber zu tragen.