Master of Law UZH (Deutsch)

Im Zuge der Studienreform Bologna 2021 wurde der Masterstudiengang mit Blick auf die Anforderungen der Praxis tiefgreifend überarbeitet. Die Studierenden können neben den Pflichtmodulen ihren persönlichen Schwerpunkt setzen oder auch einen breiten Überblick zu verschiedenen Rechtsgebieten erlangen.

Im Studienprogramm Master of Law UZH sind fünf Pflichtmodule im Umfang von 30 ECTS Credits zu absolvieren. 12 ECTS Credits müssen mit Modulen aus dem Wahlpflichtpool Grundlagen erlangt werden. 36 ECTS Credits werden mit Wahlmodulen belegt, wobei 6 ECTS Credits ausserfakultär erworben werden können. Ausserdem ist eine Masterarbeit im Umfang von 12 ECTS Credits zu verfassen.

Modulübersicht ab HS21

Im Einzelnen müssen die Studierenden folgende Module absolvieren:

Modul Modultyp ECTS

Zivilverfahrensrecht

Pflicht

12

Handels- und Wirtschaftsrecht II

(Wettbewerbsrecht, Immaterialgüterrecht)

Pflicht

6

Wiederholungs- und Vertiefungskurs Strafrecht/Strafverfahrensrecht

Pflicht

6

Steuerrecht

Pflicht

3

Fallbearbeitung im Öffentlichen Recht

Pflicht

3

Wahlpflichtpool Grundlagen

Wahlpflicht

12

Fakultärer Wahlpool

Wahl/Wahlpflicht

30-36

Ausserfakultärer Wahlpool

je nach Modul

0-6

Masterarbeit

Pflicht

12

Wiederholungsregeln

Die Wiederholungsregeln werden zu einem späteren Zeitpunkt hier publiziert.

Übergangsregelung

Grafik Master of Law UZH
Grafik Master of Law UZH

Wer ist betroffen?

Die Übergangsregelung gilt für Studierende, welche den Master of Law UZH mit oder ohne Schwerpunkt vor HS21 begonnen, aber nicht abgeschlossen haben und nicht endgültig abgewiesen wurden, sofern mindestens ein Mastermodul an der RWF erfolgreich absolviert wurde. Mit Beginn des HS21 erfolgt ein Wechsel in den Masterstudiengang nach neuer Ordnung. Die bisherigen Module werden dann nicht mehr angeboten, soweit sie im neuen Studiengang nicht weitergeführt werden.

Bachelorstudierende, die folgende Voraussetzungen per Ende FS21 erfüllen, fallen auch unter die Übergangsbestimmungen des Masterstudiengangs:

  • Mindestens 162 an den Bachelor of Law UZH anrechenbare ECTS Credits          wurden absolviert und
  • Mindestens ein rechtswissenschaftliches Mastermodul wurde vorgeholt

Was ist zu beachten?

Mastermodule, die vor dem Wechsel erfolgreich absolviert wurden, werden im revidierten Masterstudiengang nach Massgabe der nach alter Studienordnung erworbenen Anzahl ECTS Credits angerechnet. Bereits erbrachte ECTS Credits von Mastermodulen der spezialisierten Wahlpflichtpools oder von Pflichtmodulen aus einem Masterstudienprogramm mit Schwerpunkt werden während der Übergangsfrist als Wahlmodule angerechnet. Für den Abschluss sind 90 ECTS Credits notwendig.

Studierende müssen 12 ECTS Credits aus dem Wahlpflichtpool Grundlagen erlangen und eine Masterarbeit im Umfang von mindestens 12 ECTS Credits verfassen. Für die restlichen erforderlichen ECTS Credits besteht die bisherige Wahlfreiheit (RWF Master-Modulangebot). Auf freiwilliger Basis können auch Pflichtmodule absolviert werden.

Fehlversuche, welche bis und mit FS21 erlangt wurden, werden nicht berücksichtigt, sofern sie nicht bereits zu einem Ausschluss aus dem Studium geführt haben.

Studienprogramme mit einem Schwerpunkt können letztmals im FS20 begonnen werden.

Übergangstabelle

Module nach altem Recht ECTS   Module nach neuem Recht bzw. Übergangsrecht ECTS

Wahlpflichtpool Grundlagen

12

erfüllt

Wahlpflichtpool Grundlagen

12

Wahlpflichtpool Masterarbeit/en

18

erfüllt

Masterarbeit

12

Wahlmodule

60

werden angerechnet als Wahlmodule

Wahlmodule

36

   

müssen von Studierenden in der Übergangsregelung nicht erfüllt werden

Pflichtmodule

30